Bürger für Bürger in Augustdorf e.V.Pastorenweg 26 a · 32832 Augustdorf

     

     

    An

    Alle Mitglieder
    des Vereins
    Bürger für Bürger in Augustdorf e.V.
    32832 Augustdorf


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                                                                                          Augustdorf, den 04.04.2017

     

     

    gem. § 9 B.f.B. Satzung lade ich hiermit ein zur Mitgliederversammlung

     

    Datum: 04.05.2017

    Ort: Wenzels- Ratsstuben

    Beginn: 19:00 Uhr

     

     

    Tagesordnung :


    Top 1 Begrüßung


    Top 2 Feststellung der Beschlußfähigkeit


    Top 3 Bericht des Vorsitzenden


    Top 4 Bericht des Kassenwart


    Top 5 Bericht der Kassenprüfer
    -Entlastung des Kassenwart und des Vorstandes


    Top 6 Wahl 2. Kassenprüfer/ rin


    Top 7 Anträge


    Top 8 Verschiedenes:

    Ausblick auf das Jahr 2017

     

    Anträge zur Tagesordnung sind bis 20.04.2017 schriftlich dem Vorstand zuzuleiten.

     

     

    Mit freundlichen Grüßen
    W.Langkafel
    Vorsitzender

     

     

      

     

     

     

     

     

    2. Vorsitzender neu gewählt


     

    Die Jahreshauptversammlung des Vereins Bürger für Bürger fand am 14.04.2016 statt.

    Neben den formalen Tagesordnungspunkten statt die Wahl des Vorstandes im Vordergrund der Versammlung.

    Der 1. Vorsitzende Wolfgang Langkafel wurde wiedergewählt. Der bisherige 2. Vorsitzende Siegfried Gatz stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung. Als sein Nachfolger wurde Bernd Wasmus einstimmig gewählt.

    Die Kassenwartin Nadine Linn, die Schriftführerin Sigrid Schröder und der Pressewart Jörg Pambor wurden durch Wiederwahl in ihren Ämtern bestätigt.

     

     

     

     

     

 

 

  

 

 

 Lippische Landeszeitung vom 27. Oktober 2014

 

 

 

 

 

                            

 

 

27.02.2014

 

Sprache als Schlüssel für Bildung – Neuer Bildungsfonds für Augustdorf

Der Kreis Lippe, die Gemeinde Augustdorf, die ev. Kirchengemeinde sowie der Verein „Bürger für Bürger in Augustdorf“ (BfB) setzen sich gemeinsam für Sprachbildung und -förderung ein. Die Partner unterstützen einen „Bildungsfonds Sprache“ für Augustdorf, in den die Gemeinde Augustdorf sowie der Kreis Lippe jeweils 6.000 Euro pro Jahr für die Dauer von zunächst drei Jahren einzahlen.

Die Grundlage des „Bildungsfonds Sprache“ ist ein Sprachförderkonzept, das von den Partnern des Arbeitskreises „Bildung und Sprache“ in Augustdorf (BuS) entwickelt wird. Entscheidend für diesen Schritt ist die aktuelle Problemlage in der Gemeinde Augustdorf. So ist hier in den letzten Jahren eine relativ hohe Schwankungsbreite im Hinblick auf den diagnostizierten Sprachförderbedarf bei Kindern im Alter von vier Jahren festzustellen. Dies gilt auch für die festgestellten  Rechtschreibleistungen in der Grundschule. Allerdings gibt es bereits erste Anzeichen für eine Verbesserung der Sprachkompetenz insgesamt aufgrund der in den letzten Jahren eingeleiteten BuS-Fördermaßnahmen - u.a. bei den Vergleichsarbeiten am Ende der Jahrgangsstufe 3. Es ist vorgesehen, dass das Sprachförderkonzept durch den Arbeitskreis BuS in Augustdorf unter Federführung der Gemeinde Augustdorf und des Bildungsbüros Lippe umgesetzt und weiter entwickelt wird. Für die Organisation ist der Arbeitskreis selbst verantwortlich. Die finanzielle Abwicklung des Bildungsfonds erfolgt über den Verein BfB auf ehrenamtlicher Basis.

„Sprache ist der Schlüssel für Bildung. Dies gilt insbesondere auch für Kommunen mit großem Bevölkerungsanteil an Personen mit Zuwanderungsgeschichte. Vor diesem Hintergrund ist die Bedeutung der Kooperationsvereinbarung zur Einrichtung eines Bildungsfonds Sprache für die Gemeinde Augustdorf auf der lokalen Ebene und für den Kreis Lippe als Pilotprojekt mit dem Ziel des Transfers in die Region zu sehen“, sind sich Landrat Friedel Heuwinkel und Bürgermeister Dr. Andreas Wulf einig. Alle Akteure betonen das besondere persönliche Engagement der Beteiligten: „Nur durch die ununterbrochene persönliche Ansprache ist es gelungen, Kinder und auch Erwachsene für die Sprachförderung zu begeistern“, sagen Johanna Krumbach von der Evangelischen Kirchengemeinde und Wolfgang Langkafel vom BfB. So ist der Sprachkurs für Erwachsene auf persönliche Initiative mit einer Anschubfinanzierung des BfB entstanden. „Ausgehend von der Tatsache, dass der Erwerb von Kommunikationskompetenz durch Sprachbildung und  –förderung wesentlicher Erfolgsfaktor für erfolgreiche Bildungsverläufe ist, wird parallel über das Netzwerk Sprache ein komplementäres Sprachförderkonzept für die Bildungsregion entwickelt, bei dem die Erfahrungen aus der Entwicklungsarbeit in Augustdorf mit einfließen“, beschreiben Markus Rempe, Leiter der Stabsstelle Bildung des Kreises Lippe, und Horst Tegeler, Leiter des Bildungsbüros, die weitere Perspektive. Nach einer Evaluation stellen die Partner eine Verlängerung der Finanzierung für weitere zwei Jahre in Aussicht.

 

 

 

Verein "Bürger für Bürger" sorgt mit Sprachunterricht für Verständigung

Armut heißt nicht nur materielle Not

VON THORSTEN ENGELHARDT

 

 

 

Augustdorf. Die "Bürger für Bürger" arbeiten gegen Armut in ihrem Ort. Auch gegen Spracharmut. Warum, erklären sie im LZ-Interview. Pfarrerin Johanna Krumbach, Koordinatorin des Sprachkursprojektes, und Vereinsvorsitzender Wolfgang Langkafel sprechen über ihr Projekt und die sonstigen Anliegen des Vereins.


Was macht Ihre Arbeit in Augustdorf besonders notwendig? 

 

Wolfgang Langkafel: Wir haben gesehen, dass es soziale Probleme im Ort gibt, bei denen wir helfen können. Und zwar, in dem wir Spenden empfangen und diese dann weitergeben, nachdem wir geprüft haben, ob die Bedürftigkeit wirklich gegeben ist. Dabei haben wir festgestellt, dass wir oft die augenblickliche Not lindern können, aber häufiger noch das Wissen fehlt, dass es durchaus öffentliche Mittel gibt, um das akute Problem zu beseitigen.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Langkafel: Zum Beispiel haben wir für eine alte Dame die Brillengläser bezahlt, die sie sich selbst nicht leisten konnte. Unser örtlicher Optiker hat noch eine Fassung gespendet, denn wir haben die Gläser bei ihm gekauft. Wir leben von den Spenden im Ort, daher wollen wir das Geld auch möglichst im Ort wieder ausgeben.

Gerade in Augustdorf gibt es viele unterschiedliche Kirchengemeinden und religiöse Gemeinschaften, die soziale Arbeit leisten. Wo ist da die Notwendigkeit für Ihren Verein?

Johanna Krumbach: Sehr viele Bürger in der Gemeinde sind nirgendwo angebunden, sie fallen dann einfach durch dieses Netz und bleiben auf der Strecke.

Sind die Mitglieder des Vereins besonders vermögende Augustdorfer?

Langkafel: Nein, das sind alles Menschen wie Du und ich, die aber sehen, dass Hilfe notwendig ist.

Mit Ihrem Sprachkursus gehen Sie nun über materielle Hilfe hinaus. Wieso?

Krumbach: Die Spracharmut im Ort ist groß. Es gibt Menschen, die wohnen seit 20 Jahren hier und sprechen dennoch nur wenig Deutsch. Wir haben überlegt, was wir da tun können und dann die Volkshochschule Lippe-West und andere Beteiligte zusammengeholt. Wir wollten einen sehr eng am täglichen Leben orientierten Sprachkursus anbieten - ohne Kosten und ohne Voraussetzungen. Insgesamt sind elf verschiedene Nationen vertreten - ein Spiegelbild der Augustdorfer Bevölkerung. Sogar der türkische Imam lernt mit seiner Frau bei uns Deutsch.

Langkafel: Ich war zunächst skeptisch, weil andere Anläufe schon gescheitert waren, aber Johanna Krumbach hat mich überzeugt. Die Volkshochschule hat den Kursus so entwickelt, wie wir es wollten, Dozentin Hilke Gebauer arbeitet mit viel Liebe und Herzblut mit, und der Kreis hat uns die Informationsflyer in Deutsch, Russisch und Türkisch finanziert. Letztlich sind die Leute aber nur gekommen, weil wir sie wirklich persönlich angesprochen haben.

Wird die Sprachförderung auch künftig Ihr Haupthandlungsfeld sein?

Langkafel: Derzeit ist das unser einziges Projekt. Auf Dauer kann der Verein allein es aber nicht halten. Es gibt daneben ja auch das Projekt "BuS" - Bildung und Sprache - des Kreises. Wenn man beides zusammenführt, könnte daraus ein Pilotprojekt werden.

Krumbach: Der Sinn von BuS ist ja, allen Altersstufen Bildungs- und Sprachangebote zu machen, die untereinander vernetzt sind. "Bürger für Bürger" könnte dann die Mittel dafür verwalten, aber die Finanzierung ist noch nicht klar.

Wie wirkt sich Ihre Arbeit im Ort aus?

Krumbach: In den Kindergärten des evangelischen Familienzentrums stellen die Erzieherinnen plötzlich fest, dass sich die Mütter miteinander unterhalten. Außerdem erleben wir viel Dankbarkeit, die Moscheegemeinde hat uns beispielsweise zu einem Besuch eingeladen.

Wie ist der Zusammenhalt der Augustdorfer?

Krumbach: Die verschiedenen Institutionen arbeiten gut zusammen, zum Beispiel sitzen im Sozialamt sehr engagierte Menschen. Genauso stimmen sich die einzelnen Institutionen untereinander gut ab, seien es nun Kirchengemeinden, Initiative Henkelmann oder andere. Das ist sehr wichtig.
 

 

Der Verein


"Bürger für Bürger" wurde vor fünf Jahren ins Leben gerufen. 54 Mitglieder zählt der Verein heute. Er finanziert sich ausschließlich aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden, die im wesentlichen aus dem Ort kommen. Das Geld steht für soziale Zwecke zur Verfügung. Damit greift "Bürger für Bürger" die Tradition der "Armenkiste" wieder auf, die schon im 19. Jahrhundert in Augustdorf zur Unterstützung Bedürftiger existierte. In diesem Jahr wurde die Arbeit von "Bürger für Bürger" zum zweiten Mal nach 2010 durch den mit 3000 Euro dotierten zweiten Preis beim Sozialpreis des Lions Clubs Detmold ausgezeichnet. Damit soll der Deutsch-Kursus für Migranten weiter geführt werden. 28 Menschen nehmen daran teil. Mehr Informationen unter: www.buergerfuerbuerger-augustdorf.de

 

 

 

 

 

 

Wie in jedem Jahr, so konnte man sich auch 2013 mit einem besonderen förderungswürdigen Projekt beim Lions Club Detmold auf den Sozialpreis bewerben. Neben 23 anderen Bewerbern hat dies auch der Verein Bürger für Bürger getan, der in Kooperation mit der ev.-ref. Kirchengemeinde einen Deutschkurs für Eltern mit Migrationshintergrund anbietet.

Der Kurs besteht sowohl aus theoretischem Unterricht wie auch aus praktischen Anteilen, damit die Menschen vor Ort die deutsche Sprache lernen und in konkret in ihren Alltag umsetzen können.

Der Verein Bürger für Bürger und die ev.-ref. Kirchengemeinde freuen sich, dass sie den 2. Platz erzielt haben. Zum einen ist eine solche Preisverleihung eine öffentliche Anerkennung, zum anderen wurde aber auch ein Preisgeld ausgelobt.

So erhielt der Verein 3000 Euro, mit dem eine weiterer Anfänger – und ein Fortgeschrittenen-Kurs finanziert werden können.

Wir freuen uns, dass wir diesen Deutschkurs nachhaltig anbieten können und bedanken uns sehr beim Lions Club Detmold.

 

 

17.12.2012 Projekt 2012

Ein aktueller Bericht der Lippe Aktuell zu unserem Projekt "Deutsch-Kurs für Eltern", das wir aufgrund der positiven Resonanz auch in 2013 weiterführen werden. 

 

30.11.2012 Projekt 2012

Das schreibt die Presse über unser Projekt "Deutsch-Kurs für Eltern",

 

 

sowie über die Adventsaktion in Zusammenarbeit mit dem Rewe-Markt Krumbach:

 

 

02.11.2012 Projekt 2012

Lesen Sie einen aktuellen Zwischenbericht von Frau Krumbach über unser Sprachkurs-Projekt. Klicken Sie einfach hier.

 

 

13.07.2012 Projekt 2012

Unser Projekt "Deutsch-Kurs für Eltern" ist gestartet. Alle Infos finden Sie hier.

 

 

14.03.2012 Jahreshauptversammlung

Unsere 4. Jahreshauptversammlung, bei der wir neben vielen unserer Mitglieder auch zwei Pressevertreter begrüßen durften, fand am 14.03.2012 in Wenzel´s Ratsstuben statt.

Nach dem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr durch Wolfgang Langkafel berichtete der Kassenwart über die insgesamt 20 Spenden, die den Verein im Jahre 2011 erreicht haben und so über 3.700 Euro in die Vereinskasse spülten. Ein weiteren großen finanziellen Beitrag liefern zusätzlich die mittlerweile 53 Mitglieder. Das 50. Mitgleid Günter Heißenberg wurde im Rahmen der Versammlung vom Vorstand mit einem Blumenstrauß begrüßt.

 

Im Anschluss daran standen die Neuwahlen des Vorstandes an. Die Mitglieder schenkten allen bisherigen Vorstandsmitgliedern einstimmig für weitere zwei Jahre das Vertrauen. Als Schriftführerin fungiert zukünftig Frau Sigrid Schröder, die das Amt von Monika Zahrt übernimmt. Frau Zahrt hat sich nicht mehr zur Verfügung gestellt. 

 

Einen besonderen Ausblick auf das Jahr 2012 gab Wolfgang Langkafel gemeinsam mit Frau Krumbach von der Ev. Kirchengemeinde. Denn unser Verin möchte in disem Jahr ein Projekt zur Sprachförderung unterstützen, das von der VHS in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum durchgeführt wird. Damit die Spracharmut von Augustdorfer Kindern mit Migrationshintergrund verringert wird, richtet sich das sehr praxisorientierte Projekt an deren Eltern, um die deutsche Sprache im familiären Umfeld der Kinder zu fördern. Eine Unterstützung unsererseits erfolgt dann allerdings nur, wenn die Eltern nicht über entsprechende nachzuweisenden Mittel verfügen. Alle weiteren Details zu diesem Projekt, das in der Mitgliederversammlung auf eine sehr positive Resonanz stiess, und wie die Augustdorfer Bürger an der Umsetzung und der Finanzierung mitwirken können, werden wir zeitnah auf unseren Internetseiten und der Presse bekanntgeben.

 

 

12.03.2012 Freie Christliche Gemeinde "Aufwind" unterstützt unseren Verein

Eine stattliche Spende in Höhe von 1.090 Euro erreichte uns aktuell von der Freien Christlichen Geminde "Aufwind" aus Augustdorf. Diese hatte im vergangene Jahr mit einer tollen Aktion aus nur 10 Euro mehr als den hundertfachen Betrag gemacht.

 

Dafür haben 13 Gemeindemitglieder ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und mit dem geringen Startkapital, durch Verkäufe von selbstgemachter Erbeermarmelade und Muffins auf dem Flohmarkt und einem Gospelabend, an dem Cocktails angeboten wurden, eine sagenhafte Summe erwirtschaftet.

 

Im Rahmen einer Feierstunde mit Musik und Andacht, wurde dieser Betrag nun an Susanne Rehm und Wolfgang Langkafel überreicht. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut. Wir danken der Freien Christlichen Gemeinde und ihren kreativen Mitgliedern von ganzem Herzen und versprechen, die Zuwendung zielgerichtet in Hilfsprojekten in Augustdorf zu investieren.

  

 

01.03.2012 Unsere neuen Internetseiten sind online

Nachdem wir unsere Internetseiten fast ein Jahr lang aufgrund von technischen Schwierigkeiten nicht auf den neuesten Stand bringen konnten, ist es uns nun gelungen, die Probleme zu beheben und gleichzeitig unseren Internetauftritt neu zu gestalten.

In Zukunft informieren wir Sie hier wieder regelmäßig über das aktuelle Vereinsgeschehen.

 

 

23. August 2013

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